Ein Erlebnistag in Oberschwaben

Unter dem Motto „Ein Erlebnistag in Oberschwaben“ startete der Bus mit 54 Teilnehmern bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Schwäbische Alb. In der Klosterbräu-Gaststätte in Zwiefalten erwartete die Ausflügler ein zünftiges Weißwurstfrühstück. Man spürte bereits die vorausgesagten hohen Temperaturen und nutzte die Gelegenheit, den ersten Durst zu stillen.

Das nächste Ziel – der Federsee bei Bad Buchau – wurde bald erreicht. Nicht alle konnten sich dazu entschließen über den  Federseesteg in den See vorzudringen und der Sonne und den Insekten zu trotzen. Angenehmer waren da schon der sogenannte Wackelwald oder eine schattige Bank.

Auf den Besuch der Wallfahrtskirche in Steinhausen hatten sich die Sangesfreunde besonders gefreut. Den Anfang machte eine Führung, bei der man unter anderem erfuhr, warum die Steinhausener sich rühmen, die schönste Dorfkirche der Welt zu haben. Aus der kleinen Kirche, erbaut vor dem Jahr  1400, wurde im Laufe der Jahrhunderte  infolge von Erweiterungen und Restaurierungen durch bedeutende  Künstler der heutige prächtige Kirchenbau mit seinem 60m hohen Glockenturm. Für das 400-Seelen-Dorf  als Besitzerin ist die finanzielle Belastung  nicht leicht zu tragen. Ganz ohne Unterstützung von außen ging es natürlich zu keiner Zeit. Die große Anzahl von zahlenden Besuchern ist deshalb sehr willkommen.  Der Chorsatz “Lobt den Herrn der Welt” gesungen vom  Gemischten Chor und dirigiert von Doris Laichinger, wurde von den anwesenden Besuchern mit Beifall aufgenommen. Mit dem guten Gefühl, dass alles geklappt hatte, verließ man die Kirche zu einem Gruppenfoto.

Weiter ging die Fahrt nach Bad Wurzach. Im Wurzacher Ried bestieg die Gruppe die Torfbahn. Die 1,5km lange Strecke hatten engagierte Wurzacher nach Beendigung des Torfabbaus ehrenamtlich  aufgebaut; die alten Loren wurden umgebaut. Sie stehen nun Besuchern im Sommerhalbjahr zur Verfügung. Man tuckelte auf der schmalen Spur durch Wälder und Moore, vorbei  am „Stuttgarter See“ und erfuhr unterwegs viel Wissenswertes über den früheren Torfabbau und deren Auswirkung auf den Naturhaushalt. Geschützt durch kleine Dächer über den einzelnen Wagen, machte die Fahrt den Ausflüglern viel Spaß, zumal sie vor Fahrtantritt mit einem kleinen Zwischenimbiss gut versorgt wurden.

Es war sehr heiß, als Ochsenhausen, die letzte oberschwäbische Station angesteuert wurde. Tante Martha sei Dank, dass sie im Zentrum der kleinen Stadt ein kühles Café empfehlen konnte, in dem alle Platz fanden. Begehrt war vor allem  Eiskaffee, aber auch Torten und Eisbecher fanden ihre Abnehmer. Obwohl schon später Nachmittag, ließ die Hitze nicht nach. Sehr unangenehm war dies im hinteren Teil des Busses, wo es nicht gelang, Kühle zu erzeugen. Doch Erlösung war in Sicht – der Gasthof Ochsen in Berghülen.  Das Haus war gut vorbereitet. Alles klappte wie am Schnürchen. Erfrischt und gesättigt trat man am Abend die Heimfahrt nach Wangen an.

Der 1. Vorsitzende bedankte sich herzlich bei Doris Groner . Der von Ihr gemanagte „Erlebnistag in Oberschwaben“  war ein voller Erfolg. Er erinnerte an  bevorstehende Termine des Chors und lud fördernde Mitglieder und Gäste zu der am  12.10.2013 stattfindenden  Herbstunterhaltung ein. Das Motto ist:  „Bella Italia“  Eine musikalische Reise durch Italien – Chöre und Solisten singen beliebte Melodien.

Gerhard Sauer

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