Unterwegs

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Überraschung in Öhringen

Mitglieder und Gäste waren eingeladen zu einer Fahrt nach Heilbronn und Öhringen. Am Zielort, in der Nähe von Öhringen – in Spiegelberg-Großhöchberg, wie sich später herausstellte, würden die Reisegäste eine Überraschung erleben.

Gespannt und in froher Erwartung fuhr der vollbesetzte Bus mit Manfred aus Neckartailfingen am Steuer nach Heilbronn. Eine Stadtführerin stieg zu und erzählte versiert und humorvoll, was die Stadt an Sehenswürdigkeiten, aber auch an wirtschaftlichen Erfolgen zu bieten hat. Nach dem schweren Fliegerangriff 1944 wurde Altes wieder aufgebaut und Neues kam hinzu. Ein großer Förderer der Stadt ist nach wie vor der Inhaber einer bekannten Supermarktkette. Höhepunkt war die Fahrt auf den Wartberg: ein überwältigender Blick auf die Stadt und die sie umgebenden Weinberge! Mit einem kurzen Rundgang, vorbei an Marktständen und dem schönen Rathaus sowie einem Blick in die Kilianskirche, endete die Führung.

Die Fahrt ging weiter nach Öhringen. Die Temperatur im Bus war stets angenehm; draußen waren es 32° Celsius und mehr. Deshalb lag es nahe, rasch die reservierten Plätze im Café am Markt oder in der Brauereigaststätte Krone aufzusuchen und keine größeren Spaziergänge durch die Stadt zu machen. Alle waren rechtzeitig am Bus zurück. Über Berg und Tal, Wald und Feld ging es auf schmalen Straßen der versprochenen Überraschung entgegen. Bei der Ankunft begrüßte man die Ausflügler  mit klarem kalten Quellwasser und führte sie in einen abgedunkelten, sparsam beleuchteten Raum. Das Geheimnis war gelüftet: Es war das „KABIRINETT“,  eine Kleinkunstbühne! „MUNDART“ hieß das Stück mit dem Untertitel:  Wendelin Weber kocht: gut, bürgerlich – und zwar Kässpätzle!

Nach einem holperigen Anfang kam er beim Spätzle machen langsam in Fahrt und erhielt so manchen Lacher. An das Publikum verteilte er Tischdecken, Teller, Bestecke, Gläser, Rotwein und Sprudel zum selber eindecken.  Den Kopfsalat musste Margret anmachen. Die richtigen Kässpätzle kamen zum Glück aus der Küche. Alles war reichlich und schmeckte sehr gut. Das Ganze hat sehr viel Spaß gemacht.

Nach den Gruppenbild vor der Scheuer wurde die Heimfahrt angetreten. Manfred brachte alle wohlbehalten zurück. Besonderer Dank für diesen abwechslungsreichen Ausflug wurde Doris  Groner  ausgesprochen. Sie wollte im Jahr des 180- jährigen Vereinsjubiläums, das am 06.10. im Ev. Gemeindehaus in Wangen gefeiert wird, etwas Besonderes bieten. Das ist ihr gelungen!

Gerhard Sauer

Fahrt ins Allgäu

Die Einladung ins Bauernmuseum Wolfegg und nach Bad Waldsee fand ein großes Echo. Der mit Mitgliedern und Gästen gut besetzte Bus fuhr zunächst über die Autobahn, an den großen Baustellen und Tunnels der Schnelltrasse Stuttgart-Ulm vorbei, dann über kleine Sträßchen bis nach Wolfegg.

In der Museumswirtschaft im Fischerhaus erwartete uns, teils draußen, teils drinnen, das einladende Frühstücksbufett, das in aller Ruhe genossen wurde. Man war früh dran und konnte sich deshalb mit dem Museums-Rundgang Zeit lassen. In mitten von Gärten, Weihern und Streuobstwiesen geben 16 historische Bauernhäuser Einblicke in die Lebens- und Arbeitsumstände der Landbevölkerung vergangener Jahrhunderte. Sie waren von harter Arbeit und Armut geprägt. Bunte Bauerngärten und zahlreiche Tiere beleben das Museumsdorf. Ein Prospekt über das 12 Hektar große Gelände hilft beim Erkunden oder gemütlichen Verweilen.

Die Reisegruppe traf dabei auf einen örtlichen Musikverein, der für den Abend ein Fest aufbaute. Bereitwillig stellte man für die von dem Rundgang und dem sonnigen warmen Wetter etwas ermatteten „Wanderer“ Tische und Bänke auf und versorgte sie mit Getränken. Bis zum Ausgang war es nicht mehr weit. Dort nahm der Bus die Ausflügler wieder auf und brachte sie nach Bad Waldsee. Der Aufenthalt war etwas kurz, reichte aber aus, um am See oder in der schönen Innenstadt Eisdielen und Gartenlokale aufzusuchen. Es fand sich auch ein Platz für das Gruppenbild.

Die letzte Station, das Hotel-Restaurant Höhenblick in Mühlhausen im Täle war gut auf die Reisegruppe vorbereitet. Umgeben von den Hügeln des Albtraufs hat man einen herrlichen Blick auf das obere Filstal. Das bestellte kalt-warme Buffet mit schwäbischen und regionalen Spezialitäten ließ keine Wünsche offen. Von der Suppe bis zum Nachtisch war alles reichlich vorhanden. Bei guter Stimmung wurde natürlich auch gesungen, begleitet von Doris Laichinger am Klavier, bis man die Heimfahrt antrat. Das gute Wetter hatte bis zum Schluss gehalten.

Der 1.Vorsitzende bedankte sich bei Doris Groner für den gut organisierten und gelungenen Ausflug sowie bei Jürgen Schwarz, dass er alle wieder gut nach Wangen zurückgebracht hatte.

Gerhard Sauer

Streifzug druch den schwäbisch-fränkischen Wald

Zum diesjährigen Jahresausflug trafen sich 50 Vereinsmitglieder und Gäste vor der Wangener Kelter und starteten pünktlich in Richtung Murrhardt. Dort wurden sie von Carl Schweizer erwartet, der bestens bekannt ist für sein Museum mit einer naturkundlichen Sammlung der Tier- und Vogelwelt sowie dem Kabinett steinzeitlicher und keltischer Funde der Region. Diesmal lud er zu einem kleinen Rundgang zur Stadtkirche und Walterichskapelle ein. Seine humorvolle Art, die mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten, besonders den Wallfahrtsaltar Ölberg mit dem Abendmahl, zu beschreiben, findet immer wieder lachende Zustimmung.

Wichtig für die Murrhardter Stadtgeschichte war das Wirken der Römer und die Gründung des Klosters, das älteste in Alt-Württemberg – auch dazu hatte er immer einen lustigen Spruch parat. Man hätte ihm noch stundenlang zuhören können, aber das Weißwurstvesper im “Lamm” in Murrhardt-Hausen stand bereit, was allenthalben freudig begrüßt wurde. Der anschließende Verdauungsspaziergang zum hochgelegenen Römersee war für manche doch etwas anstrengend. Als Feuchtbiotop erfüllt der kleine Weiher eine wichtige Aufgabe für Tiere und Pflanzen.

Die Weiterreise nach Alfdorf zur Planwagenfahrt wurde erschwert durch Umleitungen. Deshalb traf die Gruppe später als vorgesehen auf dem Reiterhof ein. 8 kräftige Pferde scharrten bereits ungeduldig mit den Hufen, so dass die vier Planwagen rasch bestiegen wurden. Bei sonnigem, aber etwas windigem Wetter, das die Ausflügler den ganzen Tag begleitet hatte, fuhr die Wagenkarawane ca. 10 km durch Wald und Flur. Ein Apfelschimmelgespann kann man übrigens auf dem Volksfest vor dem Dinkelacker-Zelt treffen. Endpunkt der Planwagenfahrt und letzte Station des Ausflugs war das Restaurant “Seehof Leinecksee” in Alfdorf-Brand. Wir wurden sehr freundlich empfangen und bedient. Gastronomisch ließ das ausgezeichnete Büffet keine Wünsche offen. Vom Salatbüffet bis zum Nachtisch war alles reichlich vorhanden, für jeden Geschmack. Die Stimmung war gut. Doris Laichinger sorgte dafür, dass gesungen wurde, bis man die Heimfahrt antrat.

Der 1. Vorsitzende bedankte sich im Namen aller Reiseteilnehmer bei Doris Groner: dieses Jahr war der Ausflug besonders gut gelungen; er war abwechslungsreich geplant und erfolgreich durchgeführt. Dafür der herzliche Dank aller! Dies gilt auch für den Busfahrer Jürgen Schwarz für die sichere Fahrt.

Gerhard Sauer

Ausflug in den Schwarzwald

Zum diesjährigen Jahresausflug am 08. Oktober trafen sich über 50 Vereinsmitglieder und Gäste vor der Wangener Kelter. Pünktlich startete man in Richtung Schwarzwald und erreichte bald Alpirsbach und die dortige “Alpirsbacher Bierwelt”. Bereits in der 4. Generation wird in der Familienbrauerei das Alpirsbacher Klosterbräu gebraut, das Bier mit dem berühmten Brauwasser. Bei einer Führung erfuhr man Interessantes über die traditionelle Kunst des Bierbrauens und die Vielzahl der Bierspezialitäten. Zum Abschluss wurde zu einer Bierprobe eingeladen. Im Brauladen erhielten die Besucher zur Erinnerung ein Klosterbräu-Bierglas und hatten Gelegenheit, weitere Souvenirs zu erwerben.

Die Reise ging weiter nach Freudenstadt. Auf dem größten Marktplatz Deutschlands wartete bereits das Kurbähnle. Der Zugführer erklärte ausführlich die Besonderheiten der Stadt und der näheren Umgebung. Besonders gern erwähnte er das Palmenwaldhotel. Es war schon herbstlich kühl, so dass man anschließend schnell in den warmen Bus zurückkehrte.

Bei der abwechslungsreichen Fahrt bergauf, bergab durch Kinzig-  und Murgtal sowie über die Schwarzwaldhochstraße bekam man einen Eindruck von den Schönheiten des Schwarzwaldes. So auch der Mummelsee, das Ziel für die Kaffeepause.  Im Restaurant-Café herrschte Großbetrieb. Da eine vorherige Reservierung nicht möglich war, verteilten sich die Ausflügler im Haus. Jeder kam auf seine Kosten: die Schwarzwälder Kirschtorte schmeckte auch am Stehtisch. Ein Spaziergang um den See rundete den Besuch ab.

Die letzte Station, das Hotel-Restaurant Waldachtal in Oberwaldach, war gut auf die Reisegruppe vorbereitet. Die gesamte Anlage ist großzügig und modern ausgestattet. Vom Gastraum aus hat man einen schönen Blick in die grüne Umgebung. Gastronomisch ließ das “Waldachtal-Büffet”  keine Wünsche offen. Von der Suppe bis zum Nachtisch – alles war reichlich vorhanden, für jeden Geschmack. Bei guter Stimmung wurde auch gesungen bis man die Heimfahrt antrat. Der 1. Vorsitzende bedankte sich im Namen aller Reiseteilnehmer bei Doris Groner für die gute Vorbereitung dieses gelungenen Ausflugs und bei Jürgen Schwarz für die sichere Fahrt.

Gerhard Sauer